5 Tage Detox – Gesund ins neue Jahr

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Das neue Jahr ist kaum eine Woche alt. Noch 360 leere Seiten, die wir so schreiben können, wie wir wollen.  2015 ist vorbei und es gibt keinen Grund, Altlasten mit ins neue Jahr zu nehmen. Aus diesem Grund habe ich auch zum Jahresende hin mein Zimmer kräftig ausgemistet. Unnötigen Ballast weggeworfen, auch auf emotionaler Basis.

Nach der ganzen Schlemmerei der Feiertage wollte ich deshalb auch meinem Körper etwas Gutes tun und habe mich für eine 5 Tage Detox-Kur entschieden. Was das ist?
Eine Detox-Kur basiert auf der Theorie, dass der Körper ein Säure-Basen-Haushalt besitzt, der manchmal aus dem Gleichgewicht gerät. Um diesen wieder in die Balance zu bringen, wird auf Lebensmittel verzichtet, die im Körper Säuren bilden. Das heißt Süßigkeiten, Zucker, Kaffee und Alkohol sind Tabu. Aber auch auf Fleisch, Fisch, Milchprodukte und helle Weizenmehlprodukte wie Brot und Nudeln wird verzichtet, da sie ebenfalls übersäuernd wirken. Dieser Verzicht soll den Körper entgiften und den Stoffwechsel ankurbeln. Außerdem soll man auch ein paar Pfunde leichter werden.

Was darf man dann überhaupt noch essen?
Prinzipiell isst man bei einer  Detox-Kur vegan, das heißt es stehen ganz viel Obst und Gemüse auf dem Speiseplan. Hülsenfrüchte wie Quinoa, Hirse und Soja sind ebenfalls erlaubt. Außerdem sollte viel getrunken werden, in Form von Tee oder Wasser.

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Was stand auf meinem Speiseplan?
Manche Detox-Kuren sind reine Saftkuren auf die vor allem die Promis schwören, da sie eine schnelle Gewichtsreduktion versprechen. 5 Tage nur Saft kam für mich aber nicht in Frage. Es wird auf Dauer doch sehr eintönig und vor allem das Kauen bei einer Mahlzeit fehlt. Ich wollte meinem Körper schließlich etwas gutes tun und nicht Totalfasten.
Deshalb habe ich mich für die vegane Normalkost entschieden und für meine Rezepte Inspiration aus dem Internet geholt. Meist kombinierte ich aber einfach die Dinge, die ich zuhause hatte und mir gut schmecken. Für einen guten Start in den Tag gab’s morgens einen leckeren Smoothie, wie z.B. einen Bananen-Apfel-Kiwi-Smoothie oder meinen Favoriten, den Bananen-Beeren-Smoothie mit einem Schuss Haselnussmilch.
Mittags habe ich Gerichte mit viel Gemüse gekocht, wie zum Beispiel Feldsalatsuppe oder Zucchini-Nudeln mit Falafel. Zwischendurch gab’s wieder Obst, pur oder im Fruchtsalat, Sojajoghurt und viel von meinem frisch zubereiteten Zitronenwasser.

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Was sind meine Erfahrungen?
Heute ist der letzte Tag meiner Detox-Kur und ich bin ehrlich gesagt ziemlich froh darüber. Nicht weil mir der Verzicht auf Süßes und Fleisch so schwerfiel. Viel mehr freue ich mich auf ein leckeres Brötchen zum Frühstück und eine Portion Nudeln. Denn obwohl man prinzipiell so viel Obst und Gemüse essen darf wie man will – so richtig satt wird man nicht und es macht sich schneller als sonst wieder ein Hungergefühl bemerkbar. Wirklich „bereinigt“ oder „entgiftet“ durch die Detox-Kur fühle ich mich auch nicht. Aber ich habe ein gutes Gewissen, mich die letzten Tage gesund ernährt zu haben.

Mein Fazit? Ich würde die Kur nicht nochmal machen. Man kann sich auch ohne gänzlichen Verzicht auf Fleisch, Brot, Nudeln und Milchprodukte sehr gesund ernähren, wenn man darauf achtet. Dennoch hat mir die Detox-Kur gezeigt, dass man gar nicht so viel Zucker braucht, wie in vielen unserer Lebensmittel steckt und dass man sich mit gesunder Ernährung einfach besser fühlt. Auch die Lust auf ein tägliches Stück Schokolade fällt weg, ich verspreche es euch !
Natürlich werde ich mir in Zukunft mal eine Pizza oder einen Schokoriegel gönnen, kleine Sünden sind schließlich auch erlaubt. Aber es wird bestimmt öfter mal ein leckeres Veggie-Gericht, einen Obstsalat oder einen fruchtigen Smoothie auf meinem Speiseplan geben. Cheers! :)

 

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