Inselhopping in Thailand #Koh Tao

Weißer Sandstrand und türkisblaues Wasser. Bunte Fische schwimmen in der glasklaren See und glitzern in der Sonne. Longtailboote, mit bunten Bändern verziert, wiegen sanft im Wasser. Eine Schaukel hängt einladend zwischen 2 Palmen und auch der restliche Strand ist von Palmen umgeben. Still und menschenleer ist diese kleine Bucht ein Paradies auf Erden.

So paradiesisch das jetzt klingen mag, diesen Ort gibt es tatsächlich. Thailand hat eine ganze Menge kleinerer und größerer Inseln, die genau diese Postkartenmotive Wirklichkeit werden lassen. Als ich mich auf die Reise in den Süden Thailands machte, wollte ich genau diese paradiesisch schönen Strände finden. Es war der Teil meiner Reise, auf den ich mich schon von Beginn an am Meisten gefreut hatte.

Irgendwie war ich doch ganz froh, dass es nach den 4 Tagen auf Koh Phangan wieder weiter ging. Mehr als ein bisschen Strand und die Fullmoonparty hatte die Insel rückblickend für mich nicht zu bieten. Koh Tao hat mich dagegen von Anfang an verzaubert. Schon auf der Fähre bewunderte ich die vielen abgerundeten Felsen, die überall an der Küste verteilt liegen und und die kleinen Strandhütten, die sich perfekt zwischen Felsen und Palmen ins Landschaftsbild einfügen. Außerdem war man am Sairee Beach direkt am Geschehen: kleine Shops reihten sich an süße Cafés und tolle Restaurants, direkt am Strand. Natürlich war es touristisch, aber trotzdem nicht unangenehm. Ich zog den belebten Sairee Beach deutlich dem kleinen Örtchen Baan Thai vor, in dem ich mich auf Koh Phangan etwas verloren gefühlt habe. Was  mich noch begeisterte: Koh Tao ist deutlich kleiner und alles wichtige war mehr oder weniger fußläufig zu erreichen, sodass ich auf keinen Roller oder Taxi angewiesen war.

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Jeden Tag auf Koh Tao begann ich mit einem reichhaltigen Frühstück bei Coconut Monkeys. Ich war richtig froh, dass uns der Zufall dort hingeführt hatte, denn dieses süße kleine Strandcafé hätte auch in Deutschland als hipper Geheimtipp in einer Großstadt gelten können. Die Auswahl der Speisekarte war nicht groß, aber verdammt lecker! Ich aß Bananenpancakes und probierte Frühstückswraps mit Käse und Spinat. Ich hatte dort sogar mein erstes und einziges dunkles Brot mit Rührei und Speck in ganz Thailand. Mein täglicher Smoothie durfte bei keiner meiner Mahlzeiten fehlen und jeden Tag erwartete mich eine neue, bunte Mixtur aus allerlei Früchten, Chiasamen und Kokosnuss. Wer dort mal vorbei schaut: unbedingt den Breakfastsmoothie probieren!


Nach meinem ausgiebigen Frühstück verbrachte ich den restlichen Tag meist am Strand, wobei mein absoluter Favorit der Sai Nuan Beach am Banana Rock ist. Vom Pier aus läuft man circa 20 Minuten auf befestigten Wegen auf und ab an der Küste entlang und nachdem man an dem ersten (kostenpflichtigen) Strand eines Hotels gelangt, muss man dem Weg noch ein paar hundert Meter weiter folgen. Der Marsch ist schweißtreibend, aber er lohnt sich! Denn dieses kleine Paradies das ich zu Beginn beschrieben habe, findet man dort wirklich – mit kleiner Ausnahme, dass man sich den Strand noch mit ein paar anderen Menschen teilen muss. Es tut der Schönheit dieser traumhaften Bucht aber keinen Abbruch. Ich hätte dort Wochen verbringen können – liegend unter den riesigen Palmen, beim Schnorcheln mit bunten Fischen oder auch träumend auf der Schaukel mit Blick auf das Meer.

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Unser abendliches Ritual wurde der Gang zum Sairee Beach, dem Hauptstrand von Koh Tao, wo wir uns täglich aufs neue ein nettes Restaurant zum Essen aussuchten. Anschließend ging es in eine der vielen Bars, die sich dort am Strand aneinander reihen. Wir bestaunten die Shows der Feuerkünstler gemütlich in einem Sitzsack direkt im Sand und einem Cocktail in der Hand, wenn wir nicht gerade selbst an der Feuerlimbo teilnahmen. Ein Dj legte Musik auf und bis auf die ersten 2 Tage, an denen  die Partytouristen der Fullmoonparty den Strand übernahmen, herrschte eine entspannte, und nicht übertriebene Atmosphäre, in der man Tanzen aber auch gemütlich etwas Trinken konnte. Das Abendprogramm war zwar immer mehr oder weniger das Selbe, trotzdem war ich jeden Abend aufs neue von den Feuershows und dem Ambiente begeistert.

Den letzten Tag auf Koh Tao buchten eine Kommilitonin, die ich zufällig dort getroffen hatte, und ich eine Bootstour rund um die Insel. Das Schnorcheln war inklusive, ebenso wie unser Tourguide, ein(e) waschechter Ladyboy! Das Highlight davon war die Nang Yuan Insel mit ihrem Viewpoint, von dem man einen atemberaubenden Blick über die kleine Privatinsel und auch auf Koh Tao hatte. Der normale Aufstieg war derzeit leider gesperrt, aber wer will findet bekanntlich auch Wege! So war es nach einem letzten unglaublich leckeren Abendessen auf Koh Tao mit Ausblick auf einen wunderschönen Sonnenuntergang an der Zeit für mich zu weiter zu reisen.

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4 Gedanken zu “Inselhopping in Thailand #Koh Tao

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