Barcelona City Guide

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Mein erstes Mal in Barcelona. Mein erstes Mal in Spanien. Mein erstes Mal richtiges Tapas und mein erstes mal gute Sangria – und damit meine ich nicht das Gesöff aus dem Tetrapack. Endlich wieder Strand und Meer. Es gab so einiges auf das ich mich während meines Barcelona-kurztrips gefreut habe.

Anreise
Angereist bin ich per Flugzeug. Erstaunlicherweise hatte ich bei Lufthansa bessere Angebote als bei Ryanair bekommen und ich genoss den Komfort einer guten Airline. Leider kam es sowohl beim Hin- als auch beim Rückflug zu kleinen Problemen: zuerst machte die Deutsche Bahn mir Herzrasen, da die erste Zugverbindung zum Flughafen ausfiel und auf dem Heimweg durften wir 2 Stunden länger im Flughafen in Barcelona verbringen. Ein Flugzeug hatte einen Stau auf Landebahn ausgelöst, na super. Nichtsdestotrotz war die Anreise an den Flughafen El-Prat und die Stadtmitte Barcelona sehr angenehm. Kleiner Tipp: Wer genug Zeit hat und nur kleines Budget, kann auch anstatt des „teuren“ Aerobusses den Local Bus nehmen: dort kostet eine Fahrt nur 2,15€. 

Accomodation
Genächtigt habe ich im „Black Swan Hostel“, das nur etwa 10 Minuten zu Fuß vom Placa Catalunya entfernt liegt, also absolut zentrumsnah. Wir sind in Barcelona allgemein viel gelaufen, aber wenn es doch die Metro sein sollte, konnte man zwei Stationen innerhalb von 5 Minuten erreichen. Das Hostel an sich war klein aber fein: saubere Sanitärbereiche, eine ausreichend große Küche(in der morgens sogar noch kostenloses Frühstück serviert wurde) mit angrenzendem Gemeinschaftsraum. Nur der Billardtisch stand meiner Meinung nach am falschen Platz und wurde nie genutzt. Das Black Swan bot jeden Tag zwei verschiedene Guided Walking Tours an sowie Pub Crawls, Salsa Dancing und Paella Cooking. Es herrschte insgesamt aber eher eine entspannte und ruhigere Atmosphäre – wer ein reines Partyhostel sucht, ist dort an der falschen Adresse.

Sights
Die meisten der Sehenswürdigkeiten in Barcelona stammen von einem Architekten: Antoni Gaudi.  Er verstarb 1926, dennoch sind seine Bauten erstaunlich modern und vor allem wunderschön. Die beiden Häuser Casa Batlló und Casa Milà habe ich nur von außen betrachtet.

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Die Sagrada Familia dagegen, die nach mehr als 130 Jahren immer noch nicht fertig gestellt ist, habe ich auch von Innen besichtigt. Eine eindrucksvolle Kirche, die durch das besondere Lichterspiel echt magisch wirkt.

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Auch Park Güell ist eine der Dinge in Barcelona, die man unbedingt gesehen haben sollte. Neben dem klassischen Mosaikbalkon, den wohl alle kennen, hat man auch einen tollen Ausblick auf Stadt und Meer. Wer vor 8 Uhr morgens dort ist, kommt anscheinend sogar kostenlos hinein- für alle Anderen kostet der Eintritt 7€.

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Food
Kulinarisch gesehen hatte ich mich vor allem auf spanische Tapas gefreut. Gleich an meinem ersten Abend gingen wir zu viert in das Casa Lolea, ein Restaurant keine 5 Minuten von unserem Hostel entfernt. Die Rezeptionistin vom Hostel hatte es uns empfohlen, anscheinend gäbe es dort die beste Sangria der Stadt! Die Tapas kosten dort zwischen 2 und 10€ und wir bestellten einfach drauf los: Patatas Bravas, Steaktartar, Blinis mit Lachs… Als schlussendlich die Rechnung kam, musste ich schon etwas schlucken, denn das Essen kostete uns 25€ pro Person. Nichtsdestotrotz war der Abend jeden Cent wert gewesen und hatte unsere Erwartungen mehr als erfüllt!
Das zweite Mal Tapas aßen wir auf der Straße „Blaie“, nahe dem Place Espanya. Lauter nette, kleine Restaurants und Bars säumen diese Straße und bieten wie an einem Buffet Tapas für 1-2€ pro Stück. Wir probierten uns durch das Sortiment von drei verschiedenen Restaurants und waren mehr als angetan. Ich persönlich kann diese Tapas-Hopping nur empfehlen!

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People
Entgegen meiner Erwartungen habe ich tatsächlich keinen einzigen Deutschen kennengelernt. Aber auch keinen Spanier. Das ist aber wohl normal, wenn man 1.) im Hostel schläft und 2.) auch kein Wort spanisch spricht. Stattdessen habe ich viele Australier, Kanadier und Amerikaner getroffen, für die Barcelona nur ein Stop von vielen auf deren Europatour war. Ich dagegen antwortete auf die Frage „Where are you going next?“ stets mit „home“ und einem Lächeln. Insgesamt hatte ich sehr viel Spaß mit den Leuten dort und konnte auch endlich wieder mal mein Englisch-skills auspacken.

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Barcelona ist eine tolle Stadt, mit viel Sonne, Meer und einer wunderschönen Altstadt. Ich habe viel gesehen und doch nicht alles entdeckt. Etwas enttäuscht war ich, dass wir die die Lichtershow der Font Màgica nicht sehen konnten – im September findet diese nur noch Freitags und Samstags statt. So saßen wir eines Abends mit ein paar vereinzelten Menschen vor dem dunklen Brunnen, bis wir das feststellen mussten. Außerdem war Barcelona nicht so spanisch, wie ich es erwartet hatte. Aber das ist wohl häufig das Problem der Hauptstädte: sie sind zu international. Ich denke nicht, dass es meine letzte Reise nach Spanien war und ich bin momentan sehr motiviert, Spanisch zu lernen, um mich beim nächsten Mal nicht nur auf mein Englisch verlassen zu müssen!

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3 Gedanken zu “Barcelona City Guide

  1. sandra schreibt:

    Ich wollte schon immer mal nach Barcelona, es hat sich aus zeitlichen Gründen jedoch nie wirklich ergeben! Jetzt wo ich deine tollen Bilder sehe, bekomme ich richtig Fernweh und ärgere mich, dass ich die tolle Stadt noch nicht besucht habe. Wirklich toller Post und schöne Fotos! :)

    XO,

    Sandra von http://fashionholic.de

    Gefällt mir

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