Back to Uni

img_2955-1Ziemlich genau drei Monate sind seit meinem letzten Vorlesungstag vergangen. Ein Viertel dieses Jahres frei. Ferien. Dieses Studentenleben hört man andere sagen. Dabei war es nicht so, dass ich in dieser Zeit nur gefaulenzt hätte.

Drei Hausarbeiten mussten im August geschrieben werden, was doch eine gewisse Herausforderung war, wenn man so was zum ersten Mal macht. Vor allem eine zeitintensive. Nebenbei wurde Geld verdient, denn seit kurzem habe ich diesen neuen Job. Nenne mich jetzt Werkstudentin in einem Medienunternehmen und bin ziemlich zufrieden damit! Aber natürlich wurde in den letzten drei Monaten auch entspannt und Spaß gehabt. Dafür sind Ferien schließlich gemacht.

Seit Montag ist bei mir aber auch wieder der Ernst des Lebens eingekehrt. Zumindest ein bisschen. Die Uni hat wieder begonnen. Es ist mein 2. Semester hier und ich bin ziemlich motiviert. Habe mir meinen Stundenplan ganz schön vollgestopft. Vielleicht mehr als ich sollte. Ganz spontan kam noch ein Spanischkurs für Anfänger dazu. Der Fachschaft beitreten möchte ich auch. Und eigentlich wollte ich doch in die Kulturkurse für Gitarre und Fotografie. Doch Halt! Irgendwo muss man auch mal Stopp machen – und es vielleicht doch aufs nächste Semester verschieben. Dabei würde ich gerne alles tun, alles machen. Aber der Tag hat halt leider nur 24 Stunden und die Woche 7 Tage – man kann sich schließlich nicht in zwei Teile teilen.

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Der Beginn eines neuen Semesters ist fast wie Silvester. Man nimmt sich tausend Dinge vor, die man dieses Mal anders machen möchte – und (meist) doch nicht einhält. Wie zum Beispiel jede Vorlesungen nachzubereiten. Sich mal die Fachliteratur dazu durchzulesen. Einer der vielen studentischen Verbindungen beitreten und sich mal sozial engagieren. Oder dieses mal wirklich (!!!) früher anfangen für die Klausur zu lernen. Doch kaum sind 2 Wochen vergangen, befindet man sich wieder im Alltagstrott des Unialltags und hat alle guten Vorsätze vergessen.img_2842img_2897img_2920

Zu Beginn des Semesters sind die meisten noch sehr euphorisch. Der Stress und die Klausuren des letzten Semesters liegen weit zurück und sind (hoffentlich) auch bestanden. In den Kursen wird meist nur Organisatorisches geklärt, Uni läuft also sehr entspannt an. Dafür ist der Freundeskreis endlich wieder vereint, was auf den vielen Semestereröffnungspartys gebührend gefeiert wird.
Doch wenn die Professoren sich und ihren Lebenslauf mit Positionen bei namenhaften Unternehmen und Organisationen vorstellen, versetzt mir das doch einen gewissen Dämpfer. Chefredakteur eines Ressorts bei der Süddeutschen Zeitung. Manager hier und Abteilungsleiter da. Natürlich macht es Sinn, erfolgreiche Leute aus der Branche mit viel Erfahrung an die Universitäten zu holen. Nur von den Besten zu lernen. Aber es macht mir auch klar, wo ich mich grade befinde. 21 Jahre, zweites Semester. Nichts Nennenswertes geleistet. Einer von vielen tausend Studenten, die nach dem Studium etwas erreichen wollen. Eigentlich ziemlich unbedeutend. Doch wer von den heutigen Professoren wusste schon mit 21 Jahren, wo er später landen würde? Ob er erfolgreich wäre?

Deshalb nehme ich es nicht als Misserfolg, sondern als Motivation. Dieses Semester etwas zu verändern. Ein interessantes Praktikum zu ergattern. Mich mehr politisch zu bilden. Mich dieses Mal WIRKLICH zu engagieren. Und das mit dem Lernen für die Klausuren – ach, hat ja so bisher eigentlich immer ganz gut geklappt.
Ich wünsche allen einen guten Start ins neue Semester! <3

Dieses Outfit ist übrigens mein momentaner Herbst-Favourit. Das Kleid ist aus Barcelona, den Hut habe ich in Wien gekauft. Ein lässiger, aber schicker Look für warme und weniger warme Oktobertage. Meine Lieblingsfarben für den Winter, grau und schwarz, werden mit dem khaki-Ton des Parkas absolut Herbsttauglich. Besonders der Hut hat es mir angetan. Nachdem ich letzten Winter schon verzweifelt gesucht habe, wurde ich endlich fündig. Ein It-Piece, das jedem Outfit einen eleganten Auftritt verleiht. Was meint ihr?

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6 Gedanken zu “Back to Uni

  1. dorie schreibt:

    Ohja, das kenne ich mit den guten Vorsätzen für ein neues Semester: „Diesmal schreibe ich immer mit.“ „Dieses Semester fange ich nicht erst 3 Tage vorher an zu lernen.“ Hat aber nie so richtig funktioniert :D
    Richtig schönes Herbstoutfit übrigens!
    Weiter so :)
    Liebe Grüße, Dorie
    http://www.thedorie.com

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