7 Days in LA – LA Guide

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Sommer, Sonne, Strand und Meer. Hollywood, Stars und Sternchen, Beverly Hills. Venice Beach, Santa Monica Pier, Malibu. Es gibt 1000 Gründe, die für Los Angels als Reiseziel sprechen. Kaum zu glauben, dass ich vor drei Jahren dachte, ich hätte an einem Tag alles in LA gesehen. Dieses Mal hatte ich fast sieben volle Tage in der Stadt der Engel und hätte es auch ruhig noch ein Weilchen länger aushalten können. Meine Erlebnisse, Highlights und „Geheimtipps“ möchte ich hier mit euch teilen, auch wenn mich diese Woche natürlich nicht zu einem absoluten LA-Experten gemacht hat.

GETTING AROUND
Ist in LA gar nicht so einfach, denn die Stadt ist RIESIG. Man sollte sich also ausreichend Zeit einplanen, um von A nach B zu kommen: 30 – 60 min Anfahrtsweg sind Standard. Aber im Urlaub hat man es ja eh nicht so eilig, oder? Und wenn man klug plant und Dinge unternimmt, die sich im gleichen Stadtteil befinden, kann man außerdem lästiges Umherfahren umgehen. Uber ist wohl die bequemste und auch schnellste Art von A nach B zu kommen. Es ist günstiger als ein Taxi, einfach zu bedienen, funktioniert bargeldlos und man wird direkt zur gewünschten Adresse gebracht. Dennoch kann Uber auf Dauer teuer werden. Wer es günstiger möchte, sollte den Bus oder die Metro nehmen – mit 1,75$ pro Fahrt ist es mehr als preiswert! Das Metronetz erscheint vielleicht auf den ersten Blick etwas kompliziert, besonders da an Haltestellen nie ein Liniennetz zu finden ist. Dennoch helfen Apps wie Googlemaps und erstellen eine persönliche Route, so wird Metro fahren kinderleicht. Wer Zeit hat und Lust sich körperlich zu betätigen, sollte LA unbedingt auf dem Fahrrad erkunden. Besonders die Strandpromenade lädt geradezu ein gemütlich mit dem Fahrrad befahren zu werden. Es gibt sogar einen extra Fahrradweg, der um die Palmen herum, aber direkt am Strand entlang führt. Das typische LA-Feeling gibt es gratis dazu!

TO SEE
Los Angeles ist die Stadt der Stars und Sternchen und deswegen ist ein Besuch des Hollywood Boulevard natürlich ein absolutes Muss! Doch man sollte nicht zu viel erwarten, ganz so glamourös, wie man es sich immer vorstellt, ist es leider nicht. Nicht weit davon liegt auch die Melrose Avenue, mein persönlicher Geheimtipp. Dort findet man coole Vintagestores und ganz viel Streetart – wie beispielsweise das Wings-Mural oder die Pink Wall des Paul Smith Stores. Gegen Ende der Melrose Ave befinden sich noch Alfred’s Tea and Alfred’s Coffee, zwei echt süß gestaltet Cafés.

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Wer es gerne etwas sportlich mag, sollte definitiv zum Runyon Canyon, der nur unweit vom Hollywood Boulevard entfernt liegt. Mit etwas Glück sieht man vielleicht ein paar Stars – die absolvieren da öfter mal ihre Fitnesseinheiten. Justin Bieber nimmt anscheinend sogar seine Dates immer zuerst mit dorthin. Beim Runyon gibt drei verschiedene Wanderwege mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad und Länge. Doch egal für welche Strecke man sich entscheidet, alle Wege führen zum Inspiration Point und man erhält für seine Anstrengungen einen atemberaubenden Ausblick auf das riesige Los Angeles, dessen Stadtrand nichtmal von dort zu erkennen ist.

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Eine der Dinge, für die LA bekannt ist, ist natürlich der Strand! Von Venice bis nach Santa Monica erwartet einen ein breiter, feiner Sandstrand, der zum Sonnen und Entspannen einlädt. Der Sonnenuntergang dort gehört außerdem zu den Schönsten, die ich bisher erleben durfte. Ein bisschen mehr Action gibt es am Santa Monica Pier, einem kleinen Rummel mit Riesenrad, Achterbahn und allem was sonst noch so dazugehört. Malibu Beach hingegen liegt etwas außerhalb von Los Angeles und ist nur mit dem Auto zu erreichen, aber mein absoluter Geheimtipp! Am Point Dume National Preserve folgten wir einem kleinen Pfad entlang der Klippe und hatten einen wunderschönen Ausblick auf das Meer, die Brandung und sogar auf Seelöwen, die sich auf Felsen sonnten.

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Wer noch einen Tag Zeit hat, sollte auch die Universal Studios besuchen. Es ist zwar weniger ein Freizeitpark mit vielen Achterbahnen und viel mehr ein Filmstudio, dafür entdeckt man viele Orte und Charaktere aus bekannten Blockbustern. Die Harry Potter Welt dort ist außerdem ein echtes Highlight. Einmal durch Hogsmeade zu laufen, den Hogwarts-Express zu bestaunen und Butter Beer zu trinken, macht auch einem Nicht-Harry-Potter-Fan Spaß.

SHOPPING

Wer Shopping will, den wird Los Angeles nicht enttäuschen. Eine gute Adresse ist die 3rd Street Promenade beim Santa Monica Pier, wo alle gängigen Marken zu finden sind. Wer es individueller möchte, sollte zum Abbott Kinney Boulevard – dort gibt es etliche coole Pop-up Stores, die Klamotten abseits der Stange bieten. Auch für Second Hand ist LA eine gute Adresse. Es gibt gleich 3 Wasteland, der wohl bekannteste Thrift Shop LA’s, und auch auf der Melrose Avenue kann man sehr gut second hand einkaufen. Mein persönlicher Shoppingtipp ist das Westfield Century City. Momentan zwar noch nicht ganz fertig gestellt, ist es trotzdem das schönste und modernste Einkaufszentrum, das ich bisher gesehen habe! Selbst der Food Court ist mit Außenterrasse wunderschön gestaltet und bietet erstaunlich leckere und gesunde Gerichte zur Auswahl, ganz im Gegensatz zu den sonstigen Shopping Malls, in denen ich bisher gewesen bin. Besonders das Konzept „outside Shoppingcenter“ gefällt mir super, was sich im Sunshine State Kalifornien natürlich sehr gut umsetzen lässt!

TO EAT
Wie alles andere ist auch das Essen in Los Angeles nicht gerade günstig. Nichtsdestotrotz gibt es etliche hippe Cafés und Restaurants, die liebevoll und detailverliebt gestaltet wurden und einfach nur schön anzusehen sind. Ich persönlich liebe es, solche Orte zu finden, an denen man sich einfach wohl fühlt und auch gerne bereit ist, den ein oder anderen Dollar mehr zu zahlen.

Unsere ersten Tage in Los Angeles waren sehr Burgerlastig. Wir hatten Dinner bei Pono Kitchen & Bar in Venice, den zweiten Burger gab es bei Shake Shack. Dies ist zwar eine Kette, aber auf jeden Fall empfehlenswert! Gerade die Pommes waren ziemlich gut. Unseren letzten Burger aßen wir bei Eggslut – und das um 10 Uhr morgens! Es war natürlich ein extra Frühstücksburger mit Rührei, Speck und Käse, der uns nicht enttäuscht hat und den man, mit seinen 7$, für LA-Verhältnisse schon als günstig bezeichnen kann.

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Zwei weitere meiner Foodhighlights möchte ich hier noch erwähnen. Zum einen ist es das Sweetfin Poké, wo es die sogenannten Poké bowls gibt. Momentan ein absoluter Foodtrend in LA! Das Gericht kommt ursprünglich von Hawaii und besteht aus Reis, rohem Fisch, ähnlich wie Sushi, und verschiedenen Toppings. Ich entschied mich für Avocado, Mango, Karotten und Algensalat und war mit dieser Kombination ziemlich zufrieden. Auch von meiner Hibiskus-Erdbeer-Limonade war ich begeistert und ich kann das Sweetfin Poké, das übrigens mehrere Locations in LA besitzt, nur wärmsten weiterempfehlen.

Mein letztes Frühstück in Los Angeles aß ich in The Butcher’s Daughter auf dem Abbot Kinney Boulevard. Ironischerweise serviert das Restaurant nur vegetarische Gerichte, was dem Geschmack aber keinen Abbruch tut. So saß ich also Freitag morgens an der Espressobar, trank meinen Latte Macchiato und aß das Surfer’s Breakfast, inmitten dieses lichtdurchfluteten Raumes gestaltet mit vielen kleinen Details, etlichen Pflanzen und roségoldenen Akzenten. Dieses Frühstück bei the Butcher’s Daugther war wahrscheinlich das teuerste, das ich bisher gegessen habe, nichtsdestotrotz würde ich definitiv nochmal dorthin gehen – vielleicht nicht jede Woche, aber das hat sich hat sich ja von selbst erledigt.

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Diese Woche LA hat mir gezeigt, dass diese Stadt schöner, spannender und aufregender ist, als ich es erwartet hatte. Sonnenschein, Palmen und Sommerwetter machen einfach automatisch gute Laune! Es ist zwar keine Stadt, in der ich leben wollen würde – zu groß, zu teuer und weit nicht so glamourös, wie man es sich vorstellt – aber auf jeden Fall eine Reise wert!

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2 Gedanken zu “7 Days in LA – LA Guide

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